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Dieses Schreiben wurde an Herrn Kosmehl, innenpolitischer Sprecher der FDP Fraktion im Landtag Sachsen/ Anhalt, bei seinem Besuch der ZAST, am 11.11.03, übergeben. Eine Antwort erfolgte bis heute nicht. Werte Damen und Herren von der FDP, 11.11.03 Wir wenden uns mit folgender Bitte an Sie. In der ZAST läuft seit Januar 2002 das Ausreisezentrum. Für uns heißt das, 1.Wir dürfen uns nur in der Stadt Halberstadt aufhalten. 2.Für unsere medizinische Versorgung ist der Landkreis zuständig, aus dem wir kommen, das führt oft zu Problemen für unsere gesundheitliche Betreuung. 3.Wir alle sind Ausländer, die friedlich sind und die Gesetze ihres Landes beachten. 4.Unsere Duldung wird immer nur tageweise gewährt. 5.Wir verfügen über kein Bargeld und können nicht einmal die kleinsten Dinge selber kaufen. Das führt dazu, dass wir in aller Öffentlichkeit isoliert werden und an dem normalen Leben nicht mehr teilnehmen können. Rechtliche Mittel für unsere Verteidigung haben wir nicht. Wir wissen, dass die FDP eine Partei ist, die sich besonders für die Einhaltung der Menschen- und Bürgerrechte einsetzt. Deshalb möchten wir Sie bitten zu prüfen, ob das Projekt Ausreisezentrum den rechtsstaatlichen Ansprüchen entspricht. Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns im Voraus. Mit freundlichen Grüßen, M.B., J.K.,F.A.,A.I.,K.C.,L.A., |